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22.2.2022

Na gut, das Datum stimmt noch nicht so ganz. Schaltjahr hin oder her. Es gibt eine wichtige Änderung zum Thema Kursbeitrag:
Der Kursbeitrag diente in den vergangenen Jahren dazu, die Aufwendungen des Veranstalters (z. B. für Unterkunft und Verpflegung, Material- und Fahrtkosten) zu begleichen. Die Haus auf dem Berge gGmbH hat diesen Kursbeitrag den Teilnehmern in Rechnung gestellt und das eingenommene Geld an den Veranstalter weiter gereicht. Das Ziel war, dem Veranstalter den Verwaltungsaufwand zu ersparen und den Gästen einen zweiten Zahlungsempfänger.
Das Verfahren hat mehrere Nachteile: Obwohl das Finanzamt das Durchreichen des Kursbeitrages bestätigte, bestand es darauf, den Beitrag als Einnahme zu betrachten. Für diese Dienstleistung an Gast und Veranstalter erhöht sich also die Steuerzahllast des Unternehmens. Außerdem erweckt die Vokabel "Kursbeitrag" gegenüber Behörden, wie der Künstlerkasse den Eindruck, das Haus sei Veranstalter von Kursen und wir geraten möglicherweise in die Lage, zeitaufwändig nachweisen zu müssen, dass dies nicht der Fall ist. Nicht zuletzt hat sich in der Vergangenheit gezeigt, dass das Verfahren Kursbeitrag dazu führt, dass das Risiko der Unterdeckung bei der Haus auf dem Berge gGmbH bleibt.
Ich bestimme hiermit, dass die Haus auf dem Berge gGmbH 2016 keine Kursbeiträge mehr erhebt. Die bereits veröffentlichten Ankündigungen von Veranstaltungen werden entsprechend korrigiert, die Veranstalter informiert.
Das heißt für den Veranstalter, dass er eine "Kostenumlage Veranstalter" berechnen und seinen Teilnehmern mitteilen muss, damit die Gäste vor der Anmeldung den von ihnen insgesamt zu entrichtenden Preis erfahren. Es heißt weiterhin, dass es in der Verantwortung des Veranstalters liegt, seine Forderung gegenüber den Gästen geltend zu machen. Für Gäste heißt es vor allem die Unbequemlichkeit, jedem das zu geben, was ihm gebührt.

 

18.11.2015

Eigentlich unfassbar, wie kurzfristig wir zu planen wagen... Aber das, was schon sicher ist, steht jetzt endlich bei den Veranstaltungen eingetragen. Und irgendwann muss ich tatsächlich mal diese Homepage vervollständigen...

 

16.10.2015

Vor zwei Tagen hat es geschneit - richtiger echter Schnee. Die Gäste haben einen riesigen Schneemann gebaut. Bei aller Freude war doch auch Sorge: Man hörte das Krachen der brechenden Äste im Wald.
In zwei Wochen werden die großen Belegungen des Jahres durch sein. Dann wird es hier oben ruhiger werden und die Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten werden beginnen.

 

4.9.2015

Die Sommerbelegung ist geschafft. Es war ein hartes Stück Arbeit, da die Veranstaltungen alle direkt hintereinander waren. Nach einer kurzen Atempause wird nun bald die Herbstbelegung beginnen. Dankbar blicken wir auf die vielen Einsätze von unseren ehrenamtlichen Helfern zurück, die dieses Jahr zusammen mit der Firma "Naturpflege Nürnberger" fast die gesamte Gartenarbeit bewältigt haben und damit eine gewaltige Entlastung schaffen konnten.
Wichtig für die Anreise: Das letzte Teilstück der A71 ist endlich freigegeben! Die Fahrzeit nach Kölleda verkürzt sich an Werktagen durch den fehlenden Schwerverkehr um 10 Minuten.

 

13.4.2015

Unsere Jahresbelegung hat wieder begonnen. In den Wintermonaten gelang es, die Wasserversorgung im Pumpenhaus auf das neue System umzustellen. Das war ein ziemlich komplexes Unterfangen, bei dem ich mächtig Sorgen hatte. Aber die beiden beteiligten Firmen haben perfekt zusammen gearbeitet. Es bleiben noch ein paar Kleigkeiten, wie üblich, aber immerhin (und bei Wasser darf man das ja mit Recht sagen:) "Es läuft!" Nun beginnt der Rückbau des alten Systems. Am Wochenende haben wir mit Dieter K. ein großes Stück geschafft.

 

23.9.2014

Warum ist den ganzen Sommer keine neue Nachricht dazu gekommen? Weil wir fast durchgehend belegt waren von Mitte Mai bis Ende August. Es war wirklich sehr viel Arbeit und ohne unseren Freundeskreis nicht zu schaffen. Wir danken darum hier an dieser Stelle allen, die geholfen haben: Beim Saubermachen im Gästehaus, bei Reparaturen, beim Mähen und vor allem bei der Übernahme von Autofahrten. Ein ganz herzliches Dankeschön!
Die Weihnachtstagung wird wieder stattfinden. Haben Sie sich schon angemeldet?

 

13.3.2014

Der Herbst in den letzten drei Monate ist vorbei. Wir sind ohne nennenswerte Abentheuer durch gekommen, was man vor allem daran sieht, dass hier keine der üblichen Einträge "Wir kommen nicht mehr runter" - "Das Auto muss über Nacht beheizt werden" - "Wieder fünf Stunden Schnee geschaufelt" - "Wir haben noch genügend Lebensmittel" stehen. Eine stille, besinnliche und vor allem leuchtende Weihnachtstagung durften wir erleben, eine rauschende Rubin-Hochzeit und dann eine schöne Silvesterfeier. Das hätten wir also geschafft.
Nun ist seit vier Tagen Frühling: leichter Frost in der Nacht, große Wärme am Tage, es riecht wieder nach Gras und Wald, es summt und brummt überall vor Insekten. Noch kann man durch die Hecken und Wälder schauen, alles ist noch offen und weit, aber die Wiese steht schon wieder etwas höher. Es ist herrlich hier.

 

3.12.2013

Nebel und eisglatte Straßen erinnern nachdrücklich daran, dass wir bereits Advent haben. Die Felder sind für den Winter bestellt, die Vögel singen längst nicht mehr, ein großer Teil der Arbeit wird nun wieder in der Dunkelheit verrichtet. Das Gelände haben wir so weit, wie uns das möglich war, gepflegt, die Reparatur- und Renovierungsarbeiten sind im vollen Gange, jetzt, wo wieder längere Zeiträume belegungsfrei sind.
Vorfreude auf Weihnachten oder wehmütige Erinnerung an die wärmeren und teilweise auch bequemeren Tage? Bedrückend sind die Nachrichten um uns herum: niedergeschlagene Demonstrationen, angefangene und weitergeführte Kriege, Konspirationen, Indiskretionen, Hunger und noch mehr Hunger. Hilflosigkeit und Überforderung in Politik und Wirtschaft von unvorstellbarem Ausmaß. Man denkt an Erich Kästner. Die verlogene Berichterstattung zermürbt zudem unseren (ge)rechten Zorn und langsam wird Apathie daraus. ("Können die sich nicht einfach mal vertragen?!")
Eine Kerze haben wir ja doch angezündet. Eigentlich unwichtig. Ja. Aber: Ein Fakt.
Gute Nerven wünschen wir uns allen in den nächsten drei Wochen!

 

25.10.2013

Die Gäste genießen die wohl letzten warmen Sommertage des Jahres. Wer hilft uns all die Pflaumen, Pfirsiche und Äpfel zu essen?
Das Gesundheitsamt hat uns bei der Begehung des Brunnenhauses bestätigt, dass alles in Ordnung ist. Das hat mich sehr gefreut. Auch das Labor beweist: Wir liefern nach wie vor Trinkwasser sehr hoher Qualität. Trotzdem laufen nun die Vorbereitungen des Umbaus im Pumpenhaus an. Wir möchten den alten Vorratstank aus Stahl ersetzen und auch den Drucktank. Bei dem umfangreichen Umbau soll auch eine Notwassereinspeisung eingebaut werden. Ein richtig großes Projekt. Der Plan ist, die neue Versorgung parallel aufzubauen und dann an einem einzigen Tag anzuschließen (Elektrik und Wasser). Das muss dann nur noch klappen...
Haben Sie schon von unserer Weihnachtstagung gelesen?

 

15.7.2013

Im Unterschied zu den letzten beiden Jahren gibt es kaum Wespen, wilde Bienen oder Hornissen. Dafür sind aktuell die Mücken und Bremsen sehr zudringlich. Mit R.R. (Hildesheim) sind wir gerade wieder dabei, die Hecken zu schneiden und das Gras zu mähen, wir arbeiten meist ab fünf Uhr, wenn die Sonne noch erträglich ist. Unser Zeltplatz wurde in diesem Jahr leider nur sehr kurz gebraucht. Wir haben schon wieder alles abgebaut ins Trockene gebracht, die Podeste aus Holz sind schon wieder wintersicher gemacht. Der größte Teil der Ausrüstung ist bereits einsortiert, nur die Planen müssen noch geordnet werden. Wir freuen uns schon auf die große Mütter-Kinder-Tagung von Frau Rennert.

 

4.6.2013

Das starke Regenwetter hat bei uns verhindert, dass wir die Wiesen mähen und die Hecken schneiden konnten. Einer der alten Kirschbäume auf der Wiese bei den Zelten ist leider umgestürzt. Sonst läuft das Wasser ja ab. Wir verfolgen mit Sorge und Anteilnahme den Kampf der Mitmenschen mit den Wassermassen. Hier oben kommen nur die fernsten Auswirkungen der Überschwemmung an. So begann die Renovierung der Küche sehr holperig, weil die angemeldeten und eingearbeiteten Helfer und auch der Projektmanager Herr F. aus Jena mit Auspumpen beschäftigt waren. Oder die Autovermietung hat keine Fahrzeuge mehr, weil diese alle in Dresden und Leipzig festsitzen. Oder die Schule fällt aus, weil das Gebäude unter Wasser steht.
Wie Sie sehen: Diese Probleme sind vergleichsweise lächerlich, und man wagt kaum, darüber zu sprechen. Nun hoffen wir, dass es wieder besser wird, dass irgendwann genug Sonne scheint, und das Wasser fällt. Und dann werden wir auch as Gelände wieder pflegen können.

 

8.5.2013

Der Frühling ist schon fast wieder vorbei. Ein Teil des Geländes haben wir nun schon zum zweiten Mal gemäht. Die Kirschblütenblätter erinnern ein letztes Mal an das Schneegestöber des Winters. Es ist schön hier. Wann kommen Sie zu Besuch?
Gestern war ein ausgesprochen anstrengender Tag: Zur Hauptarbeitszeit fiel der Strom aus. Am Nachmittag, als ich dann endlich alles nachholen wollte, wurde der Strom erneut abgestellt. Ich entschied mich, weiter im Garten zu arbeiten, da braucht man keinen Strom. Und am Abend, als es endlich los gehen sollte, musste ich feststellen, dass die Netzbetreiber es tatsächlich geschafft hatten, den Router abzurauchen. Nun war wieder nichts mit arbeiten. Schade, dass man die Verursacher für solche Schäden nicht in Haftung nehmen kann.
Aber das soll hier kein Schadensbericht werden. Also: Wann sehen wir uns?

 

28.2.2013

Ich habe gelesen, dass dieser Winter besonders dunkel ist. Wir werden ja ohnehin von Rekorden geplagt. Da ist der heißeste Sommer, das höchste Hochwasser, die tiefste Kriese, die größte Verschuldung. So richtig habe ich von dem dunklen Winter aber nichts gemerkt. Wir waren sehr beschäftigt hier. Es hat zwischendrin auch etwas geschneit, nichts besonderes, wie überall im Land. Die Straße war bisher durchgehend befahrbar, (für uns jedenfalls, einige Lieferungen haben wir im Tal abgeholt). Allerdings hat es für ein paar Schneemänner und eine Schneehütte gereicht. Das ist doch schön. Eigentlich war der Winter eher mittelmäßig.
Ein wenig konnte ich im Gästehaus renovieren, ein paar Kleinigkeiten aufräumen, hier und da etwas reparieren. Eine Überspannungsspitze hat unsere gegen Überspannung extra gesicherte Telefonanlage zerstört und das interne Festnetz für zwei Wochen lahm gelegt. Die Gäste wurden auf das Funktelefon umgeleitet, die meisten werden es gar nicht bemerkt haben. Viel Geld kostet uns gerade wieder die Sanierung der "Eigenleistungen" im Keller, wo Geiz und Unverstand Hand in Hand vor Jahren ein paar Mark gespart haben. Im Augenblick hoffe ich sehr, dass es uns gelingt, alle Reparaturen bis zur Anreise der Gemeindehelfer abgeschlossen zu haben.

 

15.1.2013

Es ist herrlich blauer Himmel draußen, die Bäume sind weiß von Raureif. Unten im Tal ist noch immer dichter Nebel, der bei der Fahrt das Auto an allen Ecken und Kanten mit einer dicken Eisschicht überzogen hat. Ich bin, wie geplant beim renovieren der Zimmer im Gästehaus.

 

3.1.2013

Das Haus auf dem Berge darf auf ein gutes Jahr zurück blicken. Wir konnten eine stille, schöne Weihnachtstagung erleben, bei der die Teilnehmer genau das finden durften, was sie hier gesucht hatten. Dafür sind wir alle dem Veranstalter sehr dankbar und hoffen, dass wir es nächstes Jahr wieder erleben dürfen. Leider hat uns, wie fast im ganzen Land, der Schnee gefehlt, es war eher windig und regnerisch, aber wir sind es trotzdem zufrieden.
Der Eintritt in das neue Jahr wurde gebührend gefeiert, unsere Gäste haben es sehr genossen, das ganze Haus für sich allein zu haben und einige Erwachsene haben die Orte ihrer Kindheit wieder besucht. Es sind dies ganz wesentliche Hilfen für mich. Auch, wenn der einzelne Tag mühsam und endlos scheinen mag, ist es doch am Ende so, dass allein die Kontinuität über die Jahre etwas erzeugt, dass für unsere Gäste echten Erinnerungswert hat. Wie viele Freundschaften wurden hier im Hause begründet, wieviele Ehepartner haben sich hier zum ersten mal gesehen, gesprochen oder geküsst?
Nach dem Jahresabschluss werden wir die Zahlen des Geschäftsbetriebes genau kennen. Schon jetzt ist absehbar, welch starkes wirtschaftliches Gewicht die Spenden von Ihnen und Euch in unserem Betrieb haben. Nun hoffen wir auch in diesem Geschäftsjahr auf eine gute Auslastung und wünschen allen unseren Gästen, Veranstaltern und Lieferanten ein gesundes und frohes Neues Jahr!

 

30.10.2012

Veranstaltungsübersicht und -Beschreibung wurde aktualisiert.

 

29.10.2012

Vorgestern hat es geschneit. Die ganze Nacht und einen halben Tag. Viel ist nicht liegen geblieben, aber es hat gereicht, um einmal alles weiß zu machen. Eine deutliche Erinnerung daran, dass der Garten längst hätte fertig sein sollen. Das meiste aber ist schon für den Winter vorbereitet gewesen: Die Podeste für die Mannschaftszelte sind längst mit Planen abgedeckt, die Regenfässer entleert, das Auto hat Winterreifen und Schneeketten an Bord, der Keller ist bis zur Decke mit Kohlen vollgestapelt.
Das leidige Ärgernis mit der undichten Terrasse am Dienstgebäude ist immer noch nicht geklärt. Obwohl wir nun schon drei Arbeitseinsätze mit R.R. gemacht haben, findet das Wasser immer noch einen Weg. Und unten im Gästehaus hatten wir beim letzten Kurs eine kleine Havarie, da tropfte plötzlich das Leitungswasser aus der Decke. Diesen Fehler aber konnten die Fachleute beheben: Auch hier war ein selbstzerstörender Materialmix verbaut. Irgendwann muss es doch mal aufhören, mit diesen "Eigenleistungen".
Die meisten Veranstaltungen des Jahres sind inzwischen längst Geschichte. Wir blicken auf ein überraschend volles und wirtschaftlich wohl durchaus vertretbares Jahr zurück. In die Stille, die einige Gäste verleitet, wohlmeinend zu fragen, was wir hier eigentlich machen, wenn keine Gäste da sind, dringt hektische Betriebsamkeit. Ganze Listen von Reparaturen und Verschönerungsarbeiten müssen abgearbeitet werden. Ein Beispiel: Nachdem das alte Ärgernis aus dem Bogenzimmer entfernt werden konnte, muss nun ein Ersatzregal gebaut werden. Es steht schon, aber die Türen fehlen noch. Daran habe ich heute gebastelt.
Denken Sie an die Weihnachtstagung?

 

4.7.2012

Das Drama zwischen Regal und Decke: Frau Achtbein war hauptsächlich damit beschäftigt, sich am Leben zu erhalten. Sie baute schöne, aber gefährlich klebrige Fallen. Wer sich darin verfing, wurde eingewickelt, liquidiert und gefressen. Seine unbrauchbaren Überreste wurden fallen gelassen. An einem feucht-heißen Tag wollte sie es wirklich wissen und seilte sich ab. Da fand sich ein großer Finger, nahm den seidenen Faden, an dem sie hing, und schwenkte sie vorsichtig nach draußen. Nachdem sie wieder Boden unter den Füßen hatte, machte sie sich aus dem Staub des steinigen Weges.
Soll ich die Metapher auflösen? Oder ist es gar keine? Ein Rätsel? Hat der Autor jetzt eine Meise, bzw. Spinne also bzw. keine mehr/eine weniger? Oder spinnt er einfach?
Wir haben viel zu tun gehabt - das war sehr schön und ziemlich anstrengend. Zum Sommerfest konnten wir einige Gäste begrüßen, über die wir uns sehr gefreut haben. Noch mehr hätten wir uns gefreut, wenn wir noch mehr Gäste hätten begrüßen können. Waren Sie hier?

 

9.5.2012

Endlich ist der lang ersehnte Regen gekommen! Der Erste des Jahres. Ich behaupte, man kann fast hören, wie die Pflanzen das Wasser zu sich nehmen. In den belegungsfreien Tagen sind wir wieder gut voran gekommen: Ein Teil der Wiese konnte gemäht werden, die Zwangslüftung im Pumpenhaus ist inzwischen installiert und konnte mit Hilfe von R.R. (Hildesheim) auch schon verputzt werden. Nun steht das Streichen an. Am Wochenende haben wir außerdem einen großen Teil vom Dachboden freiräumen können. Auch die nächsten Tage sind schon mit Reparaturarbeiten verplant. Jetzt gerade baut ein Spezialist die Warmwasseraufbereitung vom Gästehaus so um, dass sie den Grundlagen ordentlicher Handwerkskunst entspricht.
In den letzten Tagen tauchte im Gespräch mit ganz unterschiedlichen Menschen die Frage auf, wie weit "Eigenleistung" in unserem Betrieb wirtschaftlich und sachlich sinnvoll ist. Ist es hilfreicher Geld zu sparen, oder besser Arbeitszeit? Ist man immmer fachlich kompetent genug, um die Grenzen der eigenen Möglichkeiten in der Situation hinreichend einschätzen zu können? Was ist eigentlich schlimmer: Vorsätzliche Schlamperrei bei der Arbeit oder im Ergebnis totales Versagen, dafür aber unbestreitbar mit viel gutem Willen getan? Zeugt es nicht von stumpfsinnigem Zynismus, für sich in Anspruch nehmen zu wollen, eine Aufgabe jenseits aller Provisorien und Kompromisse "richtig gut" erledigt zu haben? Und das mündet in einen weiteren Themenbereich: Wie gehen wir beim Einkauf von Dienstleistungen, Material, Werkzeug und Lebensmitteln vor? Wer trägt die Verantwortung dafür, wenn der Preis einer Ware als wesentliches, wenn nicht sogar einziges Entscheidungskriterium akzeptiert wird?
Ich habe da übrigens ein Patentrezept... aber das verrate ich nicht. :-)

 

12.4.2012

Es ist immer noch kühl und windig - uns fehlt Regen, um unsere Vorräte wieder aufzufüllen. An vielen Stellen auf dem Gelände haben wir in den letzten beiden Wochen gleichzeitig gebaut. Herr E.S. (Berlin) hat mit den Frühjahresarbeiten bei den Beeten vor dem Haus angefangen. Mit S.K. und M.R. (Berlin) haben wir am Wochenende die Waschbeckenverkleidung in Stier, Zwillingen und Krebs fertig gestellt. Die Malerfirma hat mit den Putzarbeiten im Keller begonnen und das Küchenlager komplett gestrichen, auch der Fußboden musste erneuert werden. Wir haben dazu noch das Lagerregal neu gebaut. Der Arbeitstisch der Küche bekommt die geforderte Abdeckung und gerade ist der Elektriker dabei, alle Beleuchtungskörper im Lebensmittelbereich auszutauschen. Auch im Pumpenhaus wurde kräftig gebaut: Nun ist die Steuerung der UV-Anlage an ihrem richtigen Platz und es wurde der Mauerdurchbruch für die Zwangslüftung angelegt. Morgen soll dort weiter gearbeitet werden.
Wir sind unseren Helfern für diese Unterstützung sehr dankbar.

 

3.2.2012

Die Veranstaltungsinformation zur Malertagung von Herrn Albert wurde aktualisiert. Heute Nacht hatten wir sogar -25 Grad; kaum zu glauben, wie so ein Diesel qualmt, wenn er bei diesen Temperaturen angelassen wird.

 

2.2.2012

Seit einigen Tagen liegt hier so ein dünner, weißer Belag auf den Wiesen - ich wage kaum, das als Schnee zu bezeichnen. Für eine 100-Meter-Eisstrecke auf der Anfahrtstraße reicht es allerdings. Heute Nacht haben wir -22 Grad gemessen, es ist aber immer nur kurze Zeit windig, die Sonne scheint oft, ein herrliches Spaziergängerwetter! Der Schnee knirscht und quitscht allerdings, ein Geräusch, das sich manchen Menschen unangenehm auf die Zähne legt. Unser Auto läuft wie geschmiert, heute früh dachte ich, dass die Scheibenwaschanlage eingefrohren wäre, aber sie war schlicht leer.
Zur Zeit haben wir Belegung und das Gästehaus ist schön warm. Die Bänke können wir bei diesem Wetter natürlich nicht einbetonieren, aber es kommen ja auch wieder wärmere Tage. Gestern summte eine dicke Fliege durch das Büro, es war wie im Hochsommer. Ob da was schief gelaufen ist? Vorteilsnahme oder Plagiat? Die Staatsanwaltschaft ermittelt...

 

18.1.2012

Das Jahresprogramm wurde aktualisiert. Ich bitte darum, es aufmerksam zur Kenntnis zu nehmen und hoffe sehr, dass in den nächsten Wochen noch die bereits angedachten Veranstaltungen verbindlich werden und hinzukommen können. Vielleicht gibt es ja sogar auch noch etwas ganz Neues? Wie immer, bitte ich, Fehler, Bemerkungen usw. an mich zu senden!

 

9.1.2012

Ich hatte mir fest vorgenommen, sofort beim ersten kristallinen Niederschlag hier einen Bericht zu schreiben. Aber bisher haben wir keine bleibenden Ereignisse dieser Art zu verzeichnen gehabt. Auch die beiden groß angekündigten Stürme mit den orkanartigen Böen haben bei uns keinerlei erkennbare Schäden verursacht. So richtig genießen konnten wir unser neues Auto bisher nur selten, denn leider haben die meisten Autofahrer, die den Wetterbericht vielleicht auch gelesen hatten, den zweiten Gang gar nicht erst eingelegt. Vor allem die Fahrzeugführer aus einer 30-Zohne namens Semmelda leisteten da Großes.
Die Weihnachtstagung war genauso still und besinnlich, wie man es sich nur erträumen konnte. Und das Haus war bis auf die krankheitsbedingten Absagen voll belegt! Wie in den letzten Jahren auch, konnten wir bei der Silvesterfeier das alte Jahr würdig abschließen und das Neue respektvoll begrüßen. Mal sehen... ! Wenn ich etwas Zeit und zu wenig Kraft habe, dann renoviere ich im Gästehaus. Nun erscheinen schon die Zwillinge im neuen Glanz und im Krebs ist die Decke bereits fertig.
Ich hoffe, Ihnen und Euch allen möglichst bald das Jahresprogramm präsentieren zu können. Ich habe mich übrigens über die vielen Rückmeldungen zu unserem Rundbrief sehr gefreut. Das ist ein großer Genuss, so richtige Briefe und Karten lesen zu können - vielen Dank! Zwei Gartenbänke konnten wir inzwischen kaufen, nun warte ich noch auf garantiert frostfreies Wetter, um die Fundamente gießen zu können. Die neuen Plakate sind schon gedruckt und warten auf den Versand. Was gibt es noch? Möge das Wetter ruhig so bleiben, das spart Heiz- und Räumkosten!

 

 

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