Feldmessen
Das Haus auf dem Berge konnte inzwischen reichlich Erfahrung mit dem Besuch von Waldorfschulklassen zum Feldmesspraktikum sammeln. Einigen immer gleichen Bedürfnissen können wir bei uns besonders gut Rechnung tragen, und das möchten wir Ihnen gern vorstellen:
Messtechnik
Die insgesamt sieben Gebäude hier auf dem Gelände stehen relativ dicht beieinander, es gibt viele Details rund herum (Treppen, Mauern, Bäume). Das alles kann kleinschrittig und genau eingemessen werden. Bergauf ist das Gelände sehr viel freier, so dass auch richtig große Strecken weitläufig gemessen werden können. Die Höhenmessungen sind bei der Hanglage des Geländes und seinen Terassen anspruchsvoll. Seitlich bergab des Gästehauses bietet sich mit der Kirschplantage und den Wegen bis zu den Hügeln ein richtig schwieriges Gelände an, da es extreme Höhenunterschiede und durch den Bewuchs kaum freie Sichtachsen gibt.
Logistik
Sollte Ihre Klasse mit dem Zug fahren, helfen wir Ihnen beim Gepäcktransport (siehe Transfer). Wenn Sie im Reisebus kommen, können Sie direkt bis vor das Haus fahren und abladen. Unsere Gästewerkstatt hat talseitig einen Eingang, der auch mit Stiefeln betreten werden kann. Dort kann die gesamte Ausrüstung zugriffsbereit gelagert werden. Auch die Fünf-Meter-Messlatten passen gut hinein. Wegen der Teodoliten kann der Raum nachts auch verschlossen werden.
Umfeld
Im Haus auf dem Berge müssen Sie niemandem erklären, was sie machen und warum. Sie sind für sich allein hier oben. Die Straße endet direkt hinter dem Haus, so dass außer gelegentlichem Forstverkehr keine Fahrzeuge zu befürchten sind. Sie können Ihre Stangen über Nacht bedenkenlos auf dem Gelände stehen lassen: Hier stören Sie niemanden.



Video von Wolfgang Debus
Feldmessen in Hauteroda
Freie Waldorfschule Wendelstein
10.–12. Klasse vom 12.–23. April 2010
